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    Schülerfirma „Speed Repair" am Tegeler Forst

    SF Mitarbeiter reparieren Rad
    Als ich „Speed Repair“  am Schülerfirmentag aufsuchte, waren die Mitarbeiter gerade dabei, einen „Neuzugang“ an Fahrrädern zu sichten: solche, die man nur noch demontieren konnte, um bestimmte Ersatzteile zu gewinnen, und andere, bei denen es sich lohnen würde, sie wieder fahrtüchtig zu machen. Das eine oder andere Fahrrad haben sie in den vergangenen Monaten schon wieder in Gang gesetzt.

      Überwiegend werden Arbeiten ausgeführt, wie einen Schlauch flicken oder einen defekten Reifen wechseln, Felgenbremsen nachjustieren oder die Fahrradbeleuchtung reparieren. Hinzu kommen Putz- und Pflegearbeiten, denn so manches Fahrrad wollte allein schon deshalb seinen Dienst nicht mehr versehen, weil seine Kugellager schon lange kein Öl und die Kette kein Fett mehr gesehen hatten.

    SF Mitarbeiter wechseln FahrradketteSF Mitarbeiter in der Werkstatt

    Für die „Fahrrad-Theorie“ steht ausreichend Fachliteratur zur Verfügung, die bis ins kleinste Detail Auskunft gibt. Und „Fahrrad-Theorie“ den jungen Mitarbeitern verständlich zu machen, das kann keiner besser als Herr Lehmann, der das alles über viele Jahre praktisch durchexerziert hat. Das interessierte Idris, Marcel, Michael, Sebastian und Steve, dann schon: einmal, weil sie selbst Fahrrad fuhren und es immer „etwas zum Schrauben“ gibt, wie sie es ausdrückten, und dann, weil sie alle anspruchsvolle Berufswünsche haben, wie IT-Elektroniker, Anlagen-Mechaniker oder Berufsfeuerwehrmann, für die ein Hauptschulabschluss nicht gerade die beste Voraussetzung ist. Wohl aber werden fachliche Kenntnisse überall sehr geschätzt, auch wenn sie „nur“ in einer Schülerfirma wie „Speed Repair“ erworben wurden.
     SF Mitarbeiter tauscht Fahrradgriffe aus

    Nicht nur Förderzentren haben Schülerfirmen. Auch andere Schulen, von der Hauptschule bis zum Gymnasium, nutzen die Institution der Schülerfirma, um ihre Schüler gezielt auf das spätere Berufsleben vorzubereiten.

     

    Die Carl-Bosch-Oberschule am Tegeler Forst ist die erste Berliner Hauptschule, die ihre Schülerfirmen in das Netzwerk Berliner Schülerfirmen (NEBS) einbringt, dem mittlerweile um die 250 Schülerfirmen angehören.




    Schulhaus


    Carl-Bosch-Oberschule

    Frohnauer Straße 74 - 80
    13467 Berlin(-Reinickendorf-Hermsdorf)

    Tel.: 030 /  40 58 41 49  
    Fax : 030 / 40 58 41 51
    buero.cabo@t-online.de

    www.carl-bosch-oberschule.de



    Die Carl-Bosch-Oberschule in Berlin-Hermsdorf (Reinickendorf) ist eine Hauptschule, die etwa 280 Schüler/-innen von der 7. bis 10. Klasse besuchen. Ihr Name geht auf den bedeutenden deutschen Chemiker und Mitbegründer der I.G. Farben Carl Bosch (1874 – 1940) zurück, der 1931 den  Nobelpreis für Chemie erhielt.

    Nach der 10. Klasse sind folgende Abschlüsse möglich:
    -           ein Hauptschulabschluss
    -           ein erweiterter Hauptschulabschluss
    -           ein Mittelschulabschluss.

     
    Schülerfirmen  gibt es in den Fachbereichen
    - Gastronomie („CaBosch Catering“)
    - Handwerk („Speed Repair“ / Fahrradwerkstatt)
    - Handwerk (Holzwerkstatt).
    - Handwerk (Metallwerkstatt)

     
    [Text und Fotos: Kurt Kaiser Dezember 2009]




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